10.04.2011 (9. Eintrag) - Was ich
noch tue außer sparen
Beginnen
werde ich mit einer schlechten Nachricht. Ich habe mein letztes
Zwischenziel wieder nicht erreicht. Ich wollte bis zum 01.04. eine
Summe von 3.000 € angespart haben. Das habe ich leider nicht
geschafft. Es waren nur ca. 2.500 €. Das ist jetzt schon das
zweite Mal, dass ich meine finanziellen Ziele verfehle. Aus diesem
Grund, werde ich diese angleichen und neu definieren. Ich muss sagen,
die hohe Motivation in Bezug auf die hoch gesetzten Ziele hat sich
verflüchtigt, bzw. an anderer Stelle manifestiert. Aber dazu
später mehr. Fakt ist, dass mir meine derzeitige Arbeit keinen
Spaß macht, und mein Ehrgeiz sehr gebremst ist. Das hat
meinem
Gefühl nach mehrere Gründe. Zum Einen sehe ich die
Ziele, die
ich mir gesteckt habe, als nicht erreichbar an. Hier würde
jetzt
eine heitere Diskussion mit Sascha entstehen, denn dieser ist davon
überzeugt, dass Ziele gerade
übermäßig groß
sein müssen, da man dann immer noch mehr erreicht, als mit zu
kleinen Zielen. Nachdem ich diese Technik nun aber ein paar Wochen
ausprobiert habe, und merke, wie sie mich, statt weiterhin zu
motivieren, demotiviert, gehe ich wieder zur klassischen Zielsetzung
zurück. Das Ergebnis davon werde ich im nächsten Post
veröffentlichen.
Ein weiterer Grund, weshalb ich gerade keinen großen
Spaß
an der Arbeit habe, ist eigentlich ein positiver. Ich entdecke immer
mehr meine Leidenschaft und verbringe meine gesamte freie Zeit mit
Dingen, die mich wirklich interessieren und mit denen ich mal
Geld verdienen möchte. Was das jetzt im Einzelnen ist, darauf
werde ich noch nicht zu Sprechen kommen. Es entwickelt sich gerade
erst...
Was daran aber enorm wichtig ist, ist meine Entwicklung der letzten
Monate, die ich versuche hier darzustellen. Angefangen mit dem
Gespräch mit Sascha, der Entwicklung dieser Seite, zahlreichen
guten Gesprächen, Ideen, Nachforschungen und dem Konsum der
richtigen Lektüre, konzentriert sich mein gesamtes Leben,
Schritt
für Schritt, immer deutlicher auf den Weg, der sich
für mich
richtig anfühlt. Was hat das jetzt mit Thema dieser Seite zu
tun?
Eine Menge! Den Beruf, den ich derzeit ausübe, werde ich noch
ein
paar Monate machen, alleine um Geld zu sparen, das ich für
meine
zukünftigen Herausforderungen brauche. Nebenbei habe ich mir
bespielsweise vor einigen Wochen einen Vortrag angeschaut,
über
den ich zufälligerweise gestolpert bin, der das Thema
Unternhemensgründung für Jedermann beinhaltete. Es
war ein
spannender und inspirierender Vortrag von Prof. Faltin, dessen Konzepte
ich nur jedem ans Herz legen kann. Weiterhin entwickle ich derzeit
eigene Konzepte, um mich in absehbarer Zeit selbständig zu
machen.
Derzeit lerne ich in autodidaktischer Tradition wie ich mir selbst eine
halbwegs professionelle Homepage zusammenstellen kann.
Außerdem
treffe ich regelmäßig Menschen, die so denken wie
ich.
Menschen, die in etwa mein Alter haben und sich entweder in
jüngerer Vergangenheit selbständig gemacht haben,
oder gerade
dabei sind diesen Schritt zu gehen. Oder ich habe zwei Leute kennen
gelernt, die jeweils ein Buch veröffentlicht haben. Auch hier
kann
ich viel abschauen und lernen. Oder ich treffe mich nächste
Woche
auf meine Initiave hin mit einem Menschen auf einen Kaffee, der in der
Branche tätig ist, in der ich so schnell wie möglich
Fuß fassen möchte. Ich denke, worauf ich hinaus
möchte,
ist klar. Ich unternehme fast täglich kleine Schritte, die
mich
dorthin führen sollen, wo ich hin will. Das soll dann nicht
nur
Auswirkungen auf meinen emotionalen Zustand, sprich ein
glückliches Leben, haben, sondern mir auch die
gewünschte
finanzielle Unabhängigkeit bringen, die ich anstrebe.
Ich hoffe ich kann dich mit meinen Worten inspirieren, und dir
vielleicht dabei behilflich sein, den richtigen Weg im Leben
einzuschlagen. Bis zum mächsten Mal.
26.03.2011 (8. Eintrag) - Es geht aufwärts, langsam aber stetig
Ich
merke, wie die Dinge sich ändern. In kleinen, manchmal kaum
merkbaren Schritten, aber dadurch, dass ich mein Verhalten beobachte
und niederschreibe, merke ich, was sich im Laufe der Zeit alles
ändert.
Ich kann heute
mit etwas
positivem beginnen. Ich habe mein Budget eingehalten. Ich hatte am
letzten Tag sogar noch 4,65 € übrig. Ich muss dazu
sagen, es
gab einige günstige Umstände (z. B. hatte der Monat
nur 28
Tage, also mehr Geld pro Tag für mich), aber das ist trivial.
Denn
nur eins zählt: Das Ziel ist erreicht. Und ich bin stolz
darauf.
Wo ich gerade
beim Budget bin.
Es wird sich etwas ändern. Nein, es hat sich bereits
geändert, ich habe mein Budget gekürzt. Von 600
€ auf
500 €. Das ist doch mal eine Belohnung. Nein,
Spaß
beiseite, die Kürzung folgt darauf, dass ich mit dem Rauchen
aufgehört habe. Und als sehr starker Raucher, wog dieser
Posten
dementsprechend schwer in meinen monatlichen Ausgaben. Aber die im
Budget gekürzten 100 € verteilen sich jetzt
dementsprechend
auf meine drei Sparkonten, so dass sich mein minimales Spargeld pro
Konto nun auf 110 € pro Konto und Monat erhöht.
Den ganzen postiven Nachrichten muss ich noch eine negative
anschließen.: Ich habe gegen eine wichtige Regel
verstoßen.
Glücklicherweise nicht eindeutig und ich muss sehen, ob sich
dieser Umstand zukünftig in weiteren Fehltritten manifestiert,
oder ob es die berühmte Ausnahme von der Regel war. Aber das
bleibt abzuwarten, zunächst einmal der Tathergang: Mitte des
Monats hatte ich auf meinem Gönnerkonto einen Betrag von 460
€. Nun habe ich ja zu Beginn meines Blogs beschrieben, wozu
ich
das Gönnerkonto verwende. Nämlich vor allem
für Reisen
und Seminare. Und genau das steht jetzt an. Ich habe mich für
zwei
Seminare und eine Reise angemeldet, die insgesamt 755 €
kosten.
Warum ich das getan habe, obwohl 295 € auf dem entsprechenden
Konto fehlten? Dafür gibt es einen guten Grund. Bevor ich auf
die
Argumentation eingehe,, nochmals mein deutlicher Warnhinweis: Gib
niemals Geld aus, das du nicht hast! Das ist nämlich, gerade
für Leute, die nie gelernt haben mit Geld umzugehen, der
typische
Schritt in die Schuldenfalle. Und die in den letzten Jahrzehnten
aufgekommene und sich auf immer unwichtigere Dinge des Lebens
übergreifende Seuche von Ratenzahlung und
Nullprozentfinanzierung
führt die Leute genau dort hin. Erst haben, dann kaufen. So
einfach ist das.
Nun gut, zurück zu meinem Fall. Also, die Termine für
Seminare und Urlaub sind im Mai und Juni. Und es gab in keinem
der
Fälle die Möglichkeit, den Termin zu verschieben. Mit
den
Buchungen abzuwarten war auch keine Option, da abzusehen war, dass bald
keine Plätze mehr frei sein würden. Ein
Argument
für meine getroffene Entscheidung, mich, trotz mangelndem
Guthaben, anzumelden ist, dass durch meinem Job eine Provisionszahlung
in vierstelliger Höhe im Laufe der nächsten zwei
Monate mit
sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Natürlich ist
das
noch nicht sicher, aber selbst wenn es nicht zu dieser Zahlung kommen
sollte, habe ich die fehlenden 295 € bis zum 25. Mai wieder
auf
entsprechendem Konto gut geschrieben. Denn ich erhalte ja monatlich 110
€ pro Konto. Und ich werde sebstverständlich das
Konto auch
nicht mehr anrühren, bis das ensprechende Geld wieder
vollständig eingezahlt ist. Außerdem bestand keine
andere
Möglichkeit der Buchung, da diese Veranstaltungen nur jetzt
stattfinden. Für Dinge, die ich hätte aufschieben
können
(irgendwas Materielles kaufen), hätte ich das Geld nicht
vorgestreckt!
Genug der Worte, ich denke du hast verstanden, worum es geht.
Abschließend noch mein aktueller Kontostand:
Konto 1: Budgetkonto 435,45 €
(das entspicht 15,01 € pro Tag)
Konto 2: Back-up - Konto -184,48
€
Konto 3: Investitionskonto 570 €
Konto 4: Gönnerkonto 570
€
01.03.2011 (7. Eintrag) - Zwischenstand und neue Ziele
Zunächst die
schlechten Nachrichten:
1.
Ich habe mein Budegt
letzten Monat nicht eingehalten. Ich habe 12 € zuviel
ausgegeben.
Das klingt jetzt nicht sonderlich viel, aber darum geht es nicht. Es
geht um die Einstellung. Denn, und das kennst du sicherlich auch nur zu
gut, wenn nur einmal die Ausnahme in Kraft tritt, ist man leicht dazu
geneigt, sein gesamtes Vorhaben wieder aufzugeben. Das ist oft ein
schleichender Prozess, so dass man seine Regeln beim nächsten
Mal
auch etwas lockerer sieht und danach noch lockerer und irgendwann dann
völlig aufgibt.
Ich habe zwar nicht das Gefühl, dass das jetzt in diesem Fall
passiert, aber ich werde trotzdem auf der Hut sein. Zwei kleine Strafen
gab es auch. Zum Einen wurden diese 12 € natürlich
vom Budget
diesen Monats abgezogen. Und zum Anderen habe ich keine Punkte auf
meiner tollen App, mit der ich meine Ziele und Gewohnheiten verfolgen,
bewerten und überprüfen kann, bekommen. Das mag nicht
schlimm
klingen, aber glaube mir, wenn du mit dem Programm vertraut
wärest, wüßtest du, dass es mich
ärgert. Ich
gelobe Besserung. Aber dazu gleich mehr.
2. Ich habe mein erstes großes Ziel nicht erreicht. Ich
wollte
heute 1.000 € auf meinem Budget- und Gönnerkonto
zusammen
haben. Es sind leider nur 900 € geworden. Auch das
ärgert
mich und ich arbeite daran, meine Ziele erfolgreicher zu erreichen.
Gescheitert ist mein Ziel daran, dass ich es, trotz
größerer
Mühen als zuvor, immer noch nicht geschafft habe, Provision zu
kassieren. Die gute Nachricht, ich bin auf gutem Weg dahin.
Und so komme ich auch zu den nächsten Punkten. Mein normaler
"Sparplan" (ca. 250 € von meinem regulären Einkommen
zurückzulegen) ist schonmal aufgegangen. Mein Kontostand ist
wie
folgt:
Konto 1: Budgetkonto 440,98 €
(Das bedeutet, ich habe noch 19,17 € pro Tag für
diesen Monat)
Konto 2: Back-up - Konto 460 €
Konto 3: Investitionskonto 460 €
Konto 4: Gönnerkonto 460
€
Damit bin ich zufrieden, aber nicht überglücklich,
wodurch
mein Ehrgeiz angetrieben wird, in Zukunft mehr zu verdienen.
Und so komme ich auch zu meinem letzten Punkt. Nach einem wieder mal
sehr anregenden Gespräch mit Sascha, habe ich beschlossen,
meine
finanziellen Ziele für dieses Jahr zu erweitern.. Ich
weiß,
dass diese wirklich ehrgeizig sind, aber ich habe den festen Willen sie
auch zu erreichen.:
Finanzielle Ziele 2011 (Die Geldsumme bezieht sich auf alle Konten
zusammen):
01.04.2011 3.000 €
01.06.2011 5.000 €
31.12.2011 15.000 €
Ich weiß, dass es schwer ist, aber andererseits auch, das es
machbar ist. Und bei diesen Kontoständen ist Urlaub sogar noch
mit
eingeplant, sprich Geld für Urlaub und Seminare habe ich schon
rausgerechnet (und das wird auch nicht ganz wenig).
Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und freue mich nach wie vor
auf meinen zukünftigen Reichtum.
25.01.2011 (6. Eintrag) - Die Schwierigkeiten auf dem Weg
Zunächst:
Ich habe es
geschafft! Ich hatte gestern Abend noch genau 0,54 € von
meinem
Budget übrig. Ich habe es eingehalten. Zeitweise war es
schwer,
aber ich habe es geschafft. Ich bin meinen Zielen ein Schritt
näher gekommen. Heute starte ich wieder bei 600 €.
Doch
diesmal bin ich um die Erfahrungen, die ich im Vormonat gemacht habe,
reicher.
Folgende Fehler habe ich gemacht: Ich habe zu Beginn zu viel
ausgegeben, ohne es wirklich zu bemerken. Naja, bemerkt habe ich es
schon, nur habe ich es mir schön geredet. Zum Beispiel habe
ich
viel Geld im Supermarkt gelassen und mich damit beruhigt, dass ich ja
für mehrere Tage einkaufe. Oder getankt mit der selben
Begründung. Im Prinzip ist da ja auch etwas Wahres dran,
trotzdem
muss ich nun aufpassen, wie viel ich wirklich ausgebe, und wie viel ich
davon quasi von anderen Tagen abziehen kann (d. h. wenn ich viel im
Supermarkt kaufe, sollte ich am Folgetag / den Folgetagen umso weniger
Geld für Essen ausgeben). Eine weitere Erfahrung aus der ich
gelernt habe: Am Wochenende gebe ich prinzipiell mehr als 20 €
pro
Tag aus. Das ist ja auch in Ordnung, nur werde ich ab jetzt darauf
achten, dass ich das Geld vorher einspare und nicht hinterher. Ich muss
zugeben, es waren zwischenzeitlich schon Tage dabei, an denen
ich verzichten musste, weil das Geld knapp wurde. Das
lässt
sich vermeiden, indem ich besser einteile. Mal schauen, was der neue
Monat bringt.
Nun aber zum eigentlichen Thema. Die Schwierigkeiten auf dem Weg. Ich
habe sie bisher nicht oder nur teilweise erwähnt, da sie mir
nicht
wichtig erschienen, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass genau das
Gegenteil der Fall ist. Die Idee dieser Seite ist ja
schließlich
zu beschreiben, wie ich an Geld komme. Und dazu gehören eben
auch
die kleinen Schwierigkeiten, die einen aus dem Konzept bringen
können.
Wie du ja in meinem letzten Beitrag lesen konntest, ist der Sparbetrag,
mit dem ich Mitte des Monats gerechnet hatte zum Monatsende etwas
geschrumpft. Das liegt daran, dass ich durch meinen Umzug und die damit
verbundenen neuen Zahlungen (Internetanbieter Anschlusspauschale plus
Regelbeitrag, Stromanbieter etc.) aus meinem Konzept geraten bin und
eine Rechnung übersehen habe. In diesem Fall ist das nicht
allzu
schlimm, doch wird auch dies mir eine Lehre sein und ich werde in
Zukunft, bevor ich mein Geld meinen Sparkonten zuordne genau
überlegen, ob denn alle Kosten gedeckt sind. Nach wie vor sind
noch nicht alle Rechnungen eingetroffen, deswegen behalte ich ein Teil
des Geldes zurück, um diese bezahlen zu können.
Ein weiteres kleines aber nicht vernachlässigbares Hindernis
war
die Eröffnung meiner Konten. Ich hatte Ende Dezember zwei
Tagesgeldkonten bei der Bank of Scotland beantragt. Als ich einige Zeit
später immer noch keine Bestätigung erhalten hatte,
musste
ich nachtelefonieren. Dort wurde ich noch um ein wenig Geduld gebeten,
da offensichtlich derzeit ein großer Andrang
herrschte. Nun
gut, ich glaube so am 11.01. war mein Konto dann freigeschaltet und
wenige Tage später meine ersten 300 € einbezahlt.
Doch von
dem zweiten Konto hatte ich bis dato noch keine Rückmeldung
erhalten. Also rief ich wieder an, um zu erfahren, dass man bei der
Bank of Scotland nur ein Tagesgeldkonto pro Person eröffnen
kann.
Also schaute ich mich um und eröffnete ein neues Konto bei der
ING-Diba. Daraufhin wurden mir die Anmeldeformulare zugesand, ich
musste zur Deutschen Post, um mittels Postident-Verfahren meine Person
verifizieren zu lassen, 300 € wurden bereits von meinem
Girokonto
abgebucht und ich warte immer noch auf die Freischaltung.
Sprich,
derzeit habe ich noch kein Zugriff auf dieses Konto.
Was ich damit verdeutlichen will: Dass gerne auch Kleinigkeiten auf dem
Weg liegen, die beiseite geräumt werden müssen, die
Zeit und
Energie kosten. Ich habe jetzt für die Eröffnung
zweier
Konten einen Monat gebraucht und es lag nicht in meiner Hand. Aber
davon darf man sich nicht abhalten lassen, das sind alles
nötige
Schritte, um seinen Zielen näher zukommen.
Was meine konkreten Finanzen angeht, da muss ich noch abwarten, bis
alle Kosten abgezogen sind. Das wird vorraussichtich Anfang Februar
passieren, und dann werde ich wieder über meine aktuellen
Ersparnisse berichten. Bis dahin, viel Erfolg bei der Adaption.
20.01.2011 (5. Eintrag) -
Zwischenstand
Noch
vier Tage.
Dann gibt es mein nächstes Gehalt. Mein Budget
beträgt noch
66,24 €. Das sind 16,56 € pro Tag (zwischenzeitlich
war ich
schon bei unter 15 € pro Tag!). Ich bin jetzt schon stolz
drauf,
dass ich es schaffen werde mein Budget einzuhalten.
Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht. Da ich letzten Monat
umgezogen bin, sind noch Kosten entstanden, die ich vergessen hatte zu
berücksichtigen. Es wird darauf hinauslaufen, dass die
Beträge auf meinen Sparkonten etwas geringer ausfallen, als
ich in
meinem 4. Eintrag geschrieben habe. Genaueres gibt es aber erst
nächste Woche, da ich immer noch auf eine Rechnung warte.
Insgesamt ist das aber halb so wild, da ich es jetzt schon geschafft
habe in einem Monat mehr zu sparen, als in einem ganzen Jahr zuvor. Bei
der Arbeit ist die Motivation auch nach vor groß, obwohl noch
keine Provision in Sicht ist, sind eindeutige Besserungen eingetreten.
Aber das schaffe ich auch noch. Es geht stetig bergauf. Mein erstes
Ziel, 1.000 € am 01.03.2011 auf meinem Gönnerkonto zu
haben
rückt immer näher. Ich weiß, dass es eng
wird es zu
erreichen, aber umso härter arbeite ich daran. Ziele
motivieren
wirklich ungemein. Meine gesamte Einstellung bezüglich Geld
und
Arbeit hat sich sehr positiv gewandelt. Ich bin schon sehr gespannt
auf die Erfüllung meiner Ziele.
08.01.2011
(4. Eintrag) - Meine Verdienstmöglichkeiten
Was
ich derzeit verdiene habe ich ja bereits grob skizziert. Wie gesagt
kann ich nicht auf den genauen Betrag eingehen. Was ich auch schon
erwähnt habe, ist, dass ich neben meinem Festgehalt noch
Provision
erhalte. Ich kann soviel sagen: Ich arbeite im Verkauf. Ich handel mit
Immobilien. Provision erhalte ich bei einem erfolgreichen Abschluss,
wobei ich nicht für den direkten Immobilienverkauf
verantwortlich
bin. Wie das jetzt genau ausgestaltet ist, ist hier nicht wichtig.
Wichtig ist, dass ich die Möglichkeit habe durch gute Arbeit
mehr
zu verdienen.
Ich habe gerade mein gesamtes Geld nochmals gezählt. Durch
einen
Zufall ist mir diesen Monat ein kleiner Teil meiner Fixkosten
weggefallen, so dass ich noch mehr Geld habe, als ich dachte. Im Moment
habe ich 1.319,10 € zur freien Verfügung. 304,66
€ sind
davon noch für mein Budget übrig (es sind noch 17
Tage bis
zum nächsten Gehalt, also habe ich noch ca. 17,90 €
pro Tag
zur Verfügung). Folglich bleiben 1.319,10 € abzgl.
304,66
€, also 1.014,44 € für meine drei anderen
Konten
übrig. Das bedeutet, dass ich derzeit auf meinem
Investitionskonto, meinem Gönnerkonto und meinem Back-up -
Konto
jeweils 338,14 € angespart habe.
Und hier komme ich zu meiner Herausforderung. Wie ich in meinem zweiten
Eintrag geschrieben habe, möchte ich bis zum 01.03.2011 1.000
€ auf meinem Gönnerkonto haben, da ich mir zu diesem
Zeitpunkt etwas spezielles leisten möchte. Das kann ich nur
erreichen, wenn ich besser arbeite, damit ich Provision verdiene. Und
an dieser Stelle stoße ich wieder auf einen
positiven Aspekt
dieses Systems. Da ich weiß, was ich erreichen
möchte, bin
ich bei der Arbeit viel motivierter. Ich gehe nicht einfach nur zur
Arbeit und mache meinen Job (wie es zeitweise der Fall war), sondern
seit einer Woche bin ich viel konzentrierter, zielstrebiger, arbeite
härter, stelle mich neuen Herausforderungen (denen ich zuvor
schon
aus dem Weg gegangen bin), entwickel selbst neue Techniken, um besser
zu werden, bin ausgeschlafener (wie ironisch, denn ich habe letzte
Woche relativ wenig geschlafen) und motiviere vor allem auch meine
Kollegen. Dadurch, dass ich diese 1.000 € unbedingt haben
möchte, bin ich auch selbstbewußter geworden. Das
merke ich
im Umgang mit meinen Kollegen. Ich werde mehr respektiert, habe mehr
Energie, die ich nutzen kann und vor allem eins: Die Arbeit macht mir
richtig Spaß!
Weiterhin freue ich mich total auf die Zukunft. Ich freue mich darauf
mehr Geld auf meinen Konten zu haben, das Geld ständig wachsen
zu
sehen und mir nebenbei auch noch die Dinge leisten zu können,
die
mir wirklich wichtig sind.
Ich meine, wie wäre es, wenn ich so weiter gemacht
hätte, wie
in den vergangenen Jahren? Ich hätte kein festes Budget, und
keine
Kontenaufteilung, sondern hätte ständig den Gedanken
zu
sparen, ohne es wiklich in die Tat umzusetzen. Ich würde zwar
"aufs Geld achten", aber nicht bewußt. Ich würde
mein
Ausgabeverhalten nicht ändern, und würde jeden Monat
zu viel
Geld ausgeben und weniger auf die Seite legen. Und könnte mir
folglich nicht die Dinge leisten, die ich wirklich gerne
hätte.
Ich würde mit dem Gedankengut herumlaufen: "Wenn ich erst mal
mehr
verdiene, dann... ." Ich würde mir selbst etwas vormachen und
würde warten, warten bis ich endlich genug Geld
hätte, um mir
etwas gönnen zu können. Und dann wäre das
Geld auch
schon wieder weg und es wäre nichts übrig, um zu
investieren
und mehr aus meinem Geld zu machen.
Ich denke du hast verstanden, worum es geht und ich hoffe, ich kann dir
durch meine Worte zu mehr Reichtum verhelfen. Ich bin zwar selbst erst
am Anfang, doch merke ich jetzt schon wie das Konzept aufgeht.
05.01.2011 (3. Eintrag) - Warum
das monatliche Budget so wichtig ist
Ich
weiß nicht, wie es bei Dir ist, aber ich habe in der
Vergangenheit gerne mein gesamtes Geld ausgegeben. Zwar nicht mehr, als
ich hatte, aber ich habe es immer geschafft meinen Kontostand auf Null
zu bringen. Glücklicherweise hatte ich immer viel finanzielle
Unterstützung, doch die Kehrseite war, dass ich nie gelernt
habe
mit Geld richtig umzugehen. Aber das ändert sich ja gerade.
Wie ich in meinem ersten Beitrag erwähnte, habe ich mir selbst
ein
Budget von 600 € pro Monat auferlegt, welches für den
normalen Lebensalltag zu gebrauchen ist. Und ich glaube es ist schon
sehr lange her seit ich das letzte Mal mit 600 € ausgekommen
bin.
Das bekomme ich jetzt zu spüren. Mein rechnerischer Monat
startet
immer am 25ten, da ich an diesem Tag mein Gehalt bekomme. Das bedeutet,
dass der Monat Januar für mich noch 19 Tage hat. Wenn ich
jeden
Monat mit 30 Tagen ansetze, und mit meinem festgelegten Budget rechne,
habe ich pro Tag 20 € zur Verfügung. Das bedeutet,
das ich
noch 19 Tage x 20 €, also 380 € von meinem Geld
übrig
haben müsste. Da ich die letzte Woche aber zu viel ausgegeben
habe, habe ich nur noch 330,66 € übrig. Das sind dann
17,40
€ pro Tag.
Und hier komme ich zum positiven Aspekt meines Systems. Früher
(ohne festes Budget) hätte ich mich zwar geärgert,
aber nicht
wirklich viel dagegen unternommen. Ich hätte weiter
unnötig
Geld ausgegeben, und zwar nicht für große
Einkäufe,
sondern es sind die kleinen Dinge, die mir summiert an das Bankkonto
gingen. Ein Kaffee auf der Straße hier, ein Getränk
an der
Tankstelle dort. Ich denke du weißt, wovon ich spreche. Und
genau
diese Kleinigkeiten sind es, auf die ich nun vezichte. Und wenn ich auf
mein Budget schaue und merke, dass da nicht genug übrig ist,
dann
esse ich eben heute günstiger und verzichte. Das Ganze hat
einen
riesigen Vorteil. Ich lerne Sachen zu schätzen, die bisher
normal
waren und gönne mir nun Dinge, die ich mir früher
gekauft
hätte, ohne auch nur einen Augenblick daran zu verschwenden,
wie
meine finanzielle Zukunft aussehen wird. Jetzt ist das Gegenteil der
Fall, ich verzichte und freue mich auf meine finanzielle Zukunft, da
ich weiß, dass ich sie im Griff haben werde, wenn ich jetzt
schon
diese Denkweise habe. Ich vertraue mir selbst.
Die 17,40 € pro Tag, die ich für die
nächsten 19 Tage
noch habe, werde ich auch nicht täglich ausreizen. Ich
weiß,
dass ich mir beispielsweise am Wochenende etwas gönnen werde.
Um
mir das aber leisten zu können, gebe ich schon seit zwei Tagen
nur
10 € pro Tag aus, und werde das auch die nächsten
drei Tage
tun. Ich bin jetzt sparsam, um mir in drei Tagen etwas leisten zu
können. Und ich bin jetzt sparsam, um mir in drei Monaten das
leisten zu können, was ich will, und in einem Jahr und in
fünf Jahren und so weiter. Es ist die Einstellung die
entscheidet.
Ich möchte, dass du eins verstehst. Hier geht es nicht um Geiz
und
Knausrigkeit. In meinem speziellen Fall ist es nunmal so, dass ich
nicht mehr verdiene, so dass mein Budget eben bei 600 € liegt.
Sobald mein Einkommen steigt, werde ich auch das Budget
erhöhen.
Es geht darum, das Geld, das man zur Verfügung hat
für die
richtigen Dinge zu verwenden.
31.12.2010
(2. Eintrag) - Ohne Ziele geht nichts
Wie
ich gestern beschrieben
habe, ist es zwar wichtig, systematisch vorzugehen, um mehr Geld zu
bekommen, was aber nicht außer Acht gelassen werden darf,
sind
die konkreten Ziele, auf die man zusteuern möchte. Wenn du
dich
mit Zielsetzung schon beschäftigt hast, weißt du ja
wie das
funktioniert, wenn nicht, erkläre ich kurz die wichtigsten
Dinge:
Ziele müssen konkret, terminierbar, realistisch und
meßbar
sein. Das heißt in Bezug auf Geld, musst du genau bestimmen,
welche Summen du auf welchem Konto zu welchem Zeitpunkt haben
möchtest.
Meine Ziele in Bezug auf Geld sind noch nicht ganz ausgereift, aber zum
Teil sind sie schon vorhanden. Mein erstes Ziel ist es, am 01.03.2010
1.000 € auf dem Gönnerkonto zu haben, bzw. auch in
Verbindung
mit dem Budgetkonto, um mir etwas spezielles Leisten zu
können.
Vielleicht fragst du dich, wie ich da hin kommen kann, da ich ja "nur"
80 € pro Monat auf das Gönnerkonto lege. Das ist in
meinem
Job möglich, da ich Provision verdienen kann. Aber zu meinem
Beruf
werde ich ein ander Mal ausführlicher schreiben.
Mein nächstes Ziel ist es, am 01.06.2011 auf allen Konten
zusammen
5.000 € zu haben. Damit ich das schaffe, muss ich neben meinem
Sparen bei der Arbeit besser werden, wie erwähnt erhalte ich
neben
meinem Festgehalt noch Provision. Ich schlage mit meinen Zielen also
zwei Fliegen mit einer Klappe, denn erstens habe ich dann das Geld und
zweitens bin ich viel motivierter bei der Arbeit. Wenn du lediglich ein
Festgehalt verdienst, und keine Zusatzeinnahmen hast, überlege
doch, ob es Möglichkeiten gibt, mehr Geld zu verdienen.
Entweder
wenn du dich in deinem Job anstrengst und dadurch eine
Gehaltserhöhung bekommst (die du vielleicht selbst einfordern
solltest), oder nutze eine andere Möglichkeit: Schreib ein
Buch,
komponiere ein Lied, mach eine Homepage, bei der du durch Werbung Geld
bekommen kannst. Wie du siehst gibt es zahlreiche
Möglichkeiten.
Und denke daran, die Arbeit, die du jetzt machst, musst du
später
nicht mehr machen.
Weiter mit meinen Zielen. Das nächste Ziel ist, am 24.12.2015
ein
passives Einkommen von 500 € monatlich zu verdienen. Und
fünf Jahre später, am 24.12.2020 soll mein passives
Einkommen
bei 5.000 € im Monat liegen. Noch kurz zur
Erläuterung:
Passives Einkommen ist Geld, dass nicht durch die eigene Arbeit
entsteht, sondern entweder durch Investitionen in beispielsweise Aktien
oder Immobilien, oder durch ein eigenes Unternehmen, das auch ohne die
eigene Anwesenheit Geld abwirft. In diese Kategorie fallen auch die
oben genannten Verdienstmöglichkeiten wie Tantiemen von einem
Song
oder einem Buch. Und ist es nicht reizvoll, wenn du einen Punkt in
deinem Leben erreichst, an dem dein passives Einkommen deine Ausgaben
übersteigt? Wenn du nicht mehr zu arbeiten brauchst, sondern
tun
und lassen kannst, was du möchtest? Die Alternative sieht oft
so
aus, dass du dein ganzes Leben arbeitest, um dir ein bisschen was
gönnen zu können, aber niemals wirklich reich sein
wirst.
Überlege dir jetzt gut, was du willst, schreibe es auf und
halte
dich daran.
Noch einmal in Zusammengefasst. Meine Ziele in Bezug auf Geld:
01.03.2011 Auf dem Gönnerkonto 1.000
€ bzw. in Verbindung mit dem Budgetkonto
01.06.2011 Auf allen Konten zusammen ein Guthaben
in Höhe von 5.000 €
24.12.2015 Ein passives Einkommen in
Höhe von 500 € brutto pro Monat
24.12.2020 Ein passives Einkommen in
Höhe von 5.000 € brutto pro Monat
Warum Ziele so wichtig sind? Weil sie dir zeigen, wohin der Weg
führt. Sie motivieren dich, das zu erreichen, was du dir
vorgenommen hast. Und sobald du ein Ziel erreichst, bist sowohl reicher
als zuvor als auch glücklicher, da du stolz auf dich bist. Das
ist
es wohl wert, ein wenig zu sparen. Außerdem halten dich Ziele
davon ab, von deinem Weg abzukommen. Sie hindern dich daran eine
Ausnahme von deinen Regeln zu machen, und Geld auszugeben, das du nicht
hast (und von einem anderen Konto nehmen willst).
Was du jetzt tun kannst: Überlege dir was du willst, schreibs
auf,
lies es dir jeden Morgen durch und halte dich daran. Schreibe
außerdem alle deine Ausgaben auf, in erster Linie die
für
dein Budgetkonto, oder finde eine andere Möglichkeit die
Übersicht zu behalten, wie du dein Budget für jeden
Monat
nicht überschreitest. Du kannst dir beispielsweise jeden Tag
nur
20 € in den Geldbeutel tun und damit musst dann über
den Tag
kommen. Viel Erfolg.
30.12.2010 (1. Eintrag) - Die
ersten Schritte
Was
ich derzeit genau verdiene, kann ich leider nicht sagen. Aber darauf
kommt es auch gar nicht an. Wichtig ist, wie ich mit dem Geld umgehe,
dass mir zur Verfügung steht. Den ersten Schritt, den ich
unternommen habe, um Kontrolle über meine Ausgaben zu
erhalten,
ist, dass ich alle meine Ausgaben notiere. Wobei, dass ist nicht wahr.
Ich notiere nicht alle Ausgaben, sondern nur diejenigen, welche unter
mein normales Budget fallen. Was das ist, dazu gibt es gleich mehr.
Wie ich das mache? Ich habe mir ein App für mein iPhone
installiert, mit dem ich jedesmal und meistens auch direkt, nachdem das
Geld meine Hände oder mein Konto verlassen hat, den genauen
Betrag
notiere. Das App macht nichts weiter, als die ganzen kleinen
Beträge, die den ganzen Tag anfallen, zusammenzurechnen. Was
ich
damit sagen will: Auch wenn du kein iPhone oder keine
Möglichkeit
hast, ein App zu installieren, kannst du einfach ein kleines Heft
oder einen kleinen Block mitnehmen, auf dem du die Ausgaben notierst.
Nun gut, das war der erste Schritt. Doch leider führte dieser
nicht wirklich zum Erfolg. Ich schrieb zwar alle Ausgaben auf, aber
mein Konto war am Monatsende trotzdem leer.
Was tat ich als nächstes? Ich hatte eine gute Unterhaltung mit
Sascha, wie ich ja schon in der Einleitung erwähnte. Er machte
mir vor allem eins deutlich: Man muss
mit dem zielgerichteten Umgang mit Geld und dem Sparen jetzt (und mit
jetzt spreche ich dich an, lieber Leser) beginnen. Ich dachte immer,
ich
werde anfangen richtig zu sparen, wenn ich mehr Geld verdiene. Aber
weit geirrt. Denn wann ist es den genug? Und warum nicht jetzt schon
die richtigen Verhaltensweisen angwöhnen, wenn es einem
später nur schwerer fällt (sofern man
überhaupt dazu
kommt)?
Ich machte also folgendes: Neben meinen zwei sowieso schon
existierenden Konten bei der DKB, eröffnete ich zwei neue
Konten
bei der Bank of Scotland (Tagesgeldkonten 2,2 % p. a.). Nun habe ich
also vier Konten, die alle ihren Zweck erfüllen:
Konto 1: Budget - Konto
Auf dieses Konto überweise ich am 25ten jeden Monats (da
erhalte
ich mein Gehalt) 600 €, die für den normalen Alltag
sind.
Dazu zählen Dinge wie: Essen, Nahrung, Zigaretten, Ausgehen,
Kino, Benzin, Sport, Bücher, etc.
Ich denke, es ist nachvollziehbar, was gemeint ist.
Konto 2: Back-up - Konto
Auf dieses Konto überweise ich monatlich ein drittel des
Geldes
das ich spare. Das sind ca. 80 €. Es befinden sich schon
300
€ darauf.
Dieses Geld nutze ich, um mich irgendwann selbständig zu
machen.
Es dient dazu, die ersten Monate über die Runden zu kommen,
wenn
ich in der Selbständigkeit noch nichts verdiene (wie genau
diese
Selbständigkeit aussehen soll, dazu später mehr.)
Ziel sind 5.000 €.
Konto 3: Investitionskonto
Auch auf dieses Konto kommt ein drittel des Ersparten. Also auch ca. 80
€ im Monat. Und auch hier sind bereits 300 €
drauf.
Das Investitionskonto wird nur zum investieren verwendet. Dieses Geld
verwende ich nur, um mehr Geld damit zu machen. Wo und wann ich damit
beginne, dass weiß ich noch nicht. Was ich derzeit tue, ist
mich
zu informieren, wo und wie man Geld sinnvoll anlegen kann.
Konto 4: Gönnerkonto
Das Gönnerkonto wird wie die anderen beiden Konten monatlich
mit
ca. 80 € gefüllt und das Guthaben beträgt
derzeit 300
€.
Das Geld von diesem Konto verwende ich, um mir
größere Ausgaben zu leisten, wie Urlaub, Seminare,
neuer Computer etc.
Ich denke, dass System ist leicht verständlich. Wichtig ist
dabei
eins. Jedes Konto darf auch nur für den von ihm vorgesehen
Zweck
verwendet werden. Einzige Außnahme ist nur das Budgetkonto,
mit
dem Geld kannst du natürlich machen was du willst. Nur
solltest du
eben darauf achten, dass du am Monatsende auch noch was zu Essen
kaufen kannst. Der tolle Effekt dieses Kontensystems (wenn du dich auch
daran hälst, sonst macht es keinen Sinn) ist, dass du eben
alles
nach deinen finaziellen Möglichkeiten planst. Wenn
beispielsweise
auf dem Gönnerkonto nur 200 € liegen, kannst du halt
nicht in
einen Urlaub fliegen, bei dem der Flug schon 300 € kostet. Der
Vorteil des ganzen Systems ist aber, dass du dir in Zukunft dann umso
schönere Urlaube leisten kannst.
Entscheidend ist, dass du dein Geld gut einteilst. Wie du selbst
errechnen kannst, habe ich monatlich nach Abzug meiner Fixkosten ca.
850 € zur Verfügung. 250 € davon gehen auf
meine drei Sparkonten (Konten 2, 3 und 4). Wie gesagt genaue Zahlen
kann ich nicht nennen, sonst gibt es Ärger mit meinem Chef,
aber es sind mehr als 15 % meines monatlichen Netto-Gehalts. Ich
empfehle mindestens 10 % des Gehalts zu sparen!
Nun gut. Noch eine kleine Motivation, die mir Sascha mit auf den Weg
gegeben hat: Überlege dir mal, wie viel Geld du schon
hättest sparen können, wenn du schon vor einem Jahr
mit
diesem System angefangen hättest...
Und wenn es nur 10 % gewesen wären. Jeden Monat. Das sind 12 x
10
%. Also 120 % deines Monatsgehalts. Erkennst du, wie du durch einen
kleinen Verzicht viel erreichen kannst? Das ist das tolle am Geld, wenn
du es ausgibst, hast du nichts mehr, aber wenn du nur ein wenig
regelmäßig verwendest, um mehr draus zu machen,
kannst du an
einen Punkt kommen, an dem du nicht mehr arbeiten brauchst. Das nennt
sich dann passives Einkommen. Aber dazu werde ich ein anderes Mal mehr
erzählen.